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#bloggen

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"Keine Sau braucht eine Klowand wie bei Facebook, X oder Instagram." - henninguhle@social.tchncs.de bewusste Abkehr vom Social Media-Zirkus ist ein Befreiungsschlag. Statt auf LinkedIn-Tschakka und Instagram-Belanglosigkeiten zu setzen, wählt er die produktive Irrelevanz des eigenen Blogs. Eine erfrischend ehrliche Positionierung zur digitalen Aufmerksamkeitsökonomie. #Bloggen
henning-uhle.eu/informatik/mir

Zwischen Blog, Facebook & Mastodon – Über Kommentare, Reichweite und Kompromisse

In den vergangenen Wochen hat es in der kleinen deutschen Blogosphäre doch die ein oder andere mehr oder weniger heftige Diskussion gegeben. An vielen dieser Diskussionen und auch an mancher Nabelschau* oder auch Blogparade beteilige ich mich bewusst nicht. My blog is my Castle, der Ort, an dem ich über Dinge schreibe, die mich wirklich beschäftigen. Das Schreiben hilft mir, meine Gedanken zu sortieren, ist also auf der einen Seite Selbstreflexion.

Kommentare erwünscht – aber bitte nicht nur in den sozialen Medien

Auf der anderen Seite will ich natürlich gelesen werden und freue mich, wenn man antwortet und kommentiert. Auch darüber ist gerade eine Diskussion in Bloghausen entbrannt. Leider kommentieren einige, vielleicht zu viele, nicht direkt im Blog, sondern tun dies in den sozialen Medien. Der Klassiker war gerade Thomas, der mir auf Facebook anbot, mit mir über seine Erfahrungen mit PV-Anlagen, flexiblen Stromtarifen, E-Autos und dem ganzen Drumherum zu reden.

Ich hätte seine Ausführungen lieber in der Kommentarspalte meines Blogs gesehen, aber ich muss akzeptieren, dass manche Leser E-Mail, Messenger oder soziale Medien bevorzugen. Um es auf den Punkt zu bringen: Manche aus meinem Freundeskreis würden meine Beiträge gar nicht lesen, wenn ich sie nicht auch auf Facebook posten würde. Das war übrigens auch der entscheidende Grund, warum ich wieder auf Facebook zurückgekehrt bin. Wer in meinem Bekanntenkreis nicht gerade ein Netzfreak ist, ist als „Normalo“ nun mal auf Facebook (und meist nirgendwo anders).

Mein Facebook-Kompromiss

Und wie Horst stinkt es auch mir, dass ich damit den Stellenwert dieses asozialen Netzwerks eines Mark Zuckerbergs zementiere, der sich in den vergangenen Monaten einem Trump dermaßen angeschleimt hat, dass mir davon nur übel wird. In der Güterabwägung ist es mir aber noch wichtiger, besagten Freundeskreis zu erreichen. Deshalb bleibe ich erst einmal dort. Und ich bespiele parallel andere soziale Kanäle, vor allem Mastodon, aber auch Bluesky und Threads, weil ich dort andere „Zielgruppen“ erreiche. Im Falle von Threads bin ich gerade in der Überlegung, ob das wirklich Sinn macht, aber da das Cross-Posting automatisiert geschieht, macht es mir auch keinen zusätzlichen Aufwand.

Wer kommentiert, soll auch persönlich Flagge zeigen

Doch zurück zur Kommentarspalte in meinem Blog. Ich nutze die Standardfunktionalität von WordPress.com und moderiere alle Kommentare, das heißt, ich gebe sie explizit frei. Von wem ich schon einmal einen Kommentar freigegeben habe, deren Kommentare werden derzeit automatisch erneut freigeschaltet.

Auch muss man sich in meinem Blog mit Name und E-Mail-Adresse anmelden. Bewusst erlaube ich kein anonymes Kommentieren. Ich weiß, hierzu gibt es andere Meinungen, und es mag andere davon abhalten, zu kommentieren. Aber ich bestehe in meinem Blog darauf, dass man angibt, wer man ist, also offen Flagge zeigt. Wer wirklich anonym etwas Sensibles schreiben will, kann mich jederzeit anmailen. Und wer hassen und hetzen will, dessen Kommentar wird nicht freigegeben und der landet auf der SPAM-Liste.

Nischendasein – na und?

Ja, ich würde mir wünschen, dass Blogs wieder mehr gelesen werden. Aber nachdem Google seit geraumer Zeit Blogs nicht mehr in dem Maße wie früher bewertet, sind zumindest bei mir die Zugriffszahlen deutlich zurückgegangen. Sicher hat das auch noch andere Gründe. Mein Themenspektrum ist breiter geworden, ich poste keine englischsprachigen Beiträge mehr, der alte Blogtitel DigitalNaiv.com war griffiger, es gibt kein Twitter mehr und einige andere Dinge mögen solche Gründe sein.

Ich bin mir sehr bewusst, dass ich mit meinem Blog nur eine winzige Nische, vor allem mich und einige Freunde sowie treue Leserinnen und Leser bediene. Damit kann und will ich aber leben, auch wenn ich fragwürdige Kompromisse wie das erwähnte Cross-Posting nach Facebook eingehe …

* Der Begriff Nabelschau ist in keiner Weise despektierlich gemeint. Nur gehen manche Themen einfach nicht an mich und dann lasse ich das Schreiben auch sein.

Dieses Zitat fasst eigentlich ganz gut auch meinen Ansatz betreffend #pkm und #Bloggen etc. zusammen:

"I encourage you to share your learnings. Publish an essay, a book review, an art project, or open source your code. Sharing your ideas will help you digest them, and if your posts are interesting, you may attract experts in your field of curiosity."

perell.com/essay/learn-like-an

gefunden hier: wirres.net/articles/lernen

David PerellLearn Like an Athlete - David PerellDavid shares why athletes should be your inspiration for learning. Read here.

"Ein bisschen Kindergarten ist Bloghausen ja immer wieder mal," schreibt Thomas @gigold Recht hat er. Die sich oft selbst sehr lobende #Blogosphere benimmt sich an manchen Stellen nicht besser als die viel gescholtenen sozialen Medien. Auch hier fehlt es leider oft an Respekt. #Bloggen #Respekt

stefanpfeiffer.blog/2025/07/25

StefanPfeiffer.Blog · Zur Tonlage in manchen deutschen Blogs und Kommentarspalten
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Dürfen die das? Ist das Freiheit?

Immer mal wieder wird eine Sau durchs Bloggerdorf getrieben. Gendern dürfen? Dürfen Legastheniker*innen Bloggen? Darf die Sau durchs Bloggerdorf getrieben werden? Dürfen die sich einfach diese Freiheiten nehmen?

https://derschreiben.de/duerfen-die-das-ist-das-freiheit/

#Bloggen #FDGO #Freiheit #Grundgesetz #IsaacAsimov

Antworten auf diesen Tröt erscheinen nach Freigabe im Blog als Kommentar - @derentspannende

Blogs und Mastodon – eine Neuorientierung

Plötzlich ging es ganz schnell... heute früh... aber der Reihe nach.

Ich hatte es schon irgendwo erwähnt, dass ich nie der große "Social Networker" war und auch nicht werden würde. Trotzdem legte ich mir im Herbst 2023 einen Mastodon-Account an - es war wohl die Zeit, in der das viel diskutiert wurde, un

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www.borisstumpf.deBlogs und Mastodon – eine Neuorientierung – Boris Stumpf
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