Ja, ick les eure Diskussionen zum #UkraineKrieg hier mit.
Ja, #Krieg ist scheiße & auch die #EU bzw. ggf. #NATO könnte eine "full scale" Auseinandersetzung gegen #Russland nicht gewinnen (was btw. umgekehrt genau so gilt).
NUR - einem #Agressor in #Europa durchgehen zu lassen, territoriale Grenzen mit militärischer #Gewalt zu verschieben, bringt viel, viel mehr #Krieg & #Leid in der Zukunft über diesen Kontinent.
Beendet den aktuellen Krieg (diplomatisch) wenn ihr könnt.
Aber #UN - konform!
@berlinfokus Den Tankies ist es egal, ob der Aggressor einen Preis dafür erhält, dass er sich über das Völkerrecht hinwegsetzt, denn die Menschen, die unter der Besatzung des Kremls leben, sind ihnen egal, und wenn sich eine Reihe von Buchas von Narva über Chisinau bis Izyum wiederholen sollte, dann ist das eben so. Es ist ihnen egal, solange SIE Frieden haben, koste es, was es wolle.
Et sind aber nicht alle Tankies.
Manche machen sich einfach Gedanken. Oder Sorgen.
Find ich legitim.
M.E. ist es wichtiger, zu versuchen Sachen zu erklären als gleich Leute abzuwerten (außer natürlich denen die es verdienen).
@berlinfokus Für mich ist der Impuls, zu „vergessen“, dass diese Grenzen über Menschen und Familien und Frauenkörper verlaufen, wie die, die jetzt in der Ostukraine unter Besatzung leben, nicht mehr respektabel bei dem durchschnittlichen Nachbarn mittleren Alters, der nie Nachrichten liest und keine Ahnung hat, was das Wort „Tankie“ bedeutet. Wenn sie sich über etwas Sorgen machen wollen, dann darüber, dass Narva zur Eurozone gehört und sich eine Invasion direkt auf ihren Geldbeutel auswirkt.
Nun ja. Es gibt ja in der #Ukraine selbst auch Diskussionen wie lange sich dieser #Krieg noch durchhalten lässt & ob es nicht besser wäre, einfach den status quo nun zu akzeptieren. Niemand stirbt eben gerne für ein "abstraktes" Prinzip.
Und wenn wir dem Land nicht bald ordentlich unter die Arme greifen werden sie sich wohl möglicherweise auf ein unvorteilhaftes Ende einlassen.
Zumindest bis dann Ungarn kommt & alles wieder von vorne losgeht. Oder sogar Rumänien.
1 Scheiß alles.
@berlinfokus Die Ukrainer wissen sehr genau, wofür sie kämpfen (und sterben), das ist nicht abstrakt. Die Zugehörigkeit zu und nicht zu Dugin und der „russischen Welt“ der Silowiki ist für sie sehr konkret, nicht abstrakt. Es sind die Europäer, die in einem friedlichen Kokon leben und ihnen im Namen ihrer erhabenen Prinzipien des Pazifismus Vorträge über „Diplomatie“ halten, die wollen, dass die Ukrainer unter der Besatzung für abstrakte Gefühle sterben oder vergewaltigt und versklavt werden.
Yeah, well.
Ick kenn ja nu Leute aus der #Ukraine und die sagen eben andere Sachen. Die Lage ist scheiße & die Stimmung ist schlecht.
Jetzt wär die Zeit für #Europa, mal so richtig #Solidarität zu zeigen. Und besser schnell.
Statt Propaganda, würde ich in diesem konkreten Fall noch hinzufügen.
Ich finde, dass die EU viel zu lange gezögert hat. Es ist doch superpeinlich, wenn erst so ein Trump kommen muss, um endlich den #Krieg zu beenden.
Es hätte doch schon längst bei den ersten #Friedensverhandlungen beendet werden können, also kurz nach Kriegsbeginn.
Getötete Menschen durch Krieg - warum ?
„Kollateralschaden“ ?
@FairB @berlinfokus Es hätte in der Tat mit einer ukrainischen Kapitulation, der Einsetzung eines Putin-freundlichen Marionettenregimes à la Janukowitsch und dem Verschwinden der Ukraine als souveräner Staat enden können. Stattdessen haben sich die Ukrainer dafür entschieden, ihren Aggressor mit den unzureichenden Mitteln, die wir ihnen gegeben haben, so weit wie möglich zurückzudrängen.